Krampfadern
Modernes Behandlungskonzept
Volkskrankheit Krampfadern (Varizen)
Krampfadern zählen zu den häufigsten Leiden der Bevölkerung, und
zurecht stellen sie daher eine Volkskrankheit dar. Diese Erkrankung
führt zu Beschwerden, die die Lebensqualität der Betroffenen
beeinträchtigen können. Außerdem können sie ein kosmetisches Problem
für die Patienten darstellen. Wird eine Therapie nicht veranlasst,
kann die Symptomatik sich mit der Zeit verschlimmern. Die Beine
werden zunehmend schwerer, sie schwellen an, und es kommt zur
Schädigung der Haut, bis hin zu offenen Stellen, die dann eine
Infektionsstelle darstellen.
Wie entstehen Krampfadern
Gesunde Venen führen das Blut aus der Körperperipherie zentral zur
Lunge und zum Herzen. Venenklappen verhindern ein Zurückfließen des
Blutes.
In den sogenannten Krampfadern fließt das Blut in die falsche
Richtung, nicht Richtung tiefe Venen
zum Herzen, sondern es fällt im Stehen und Sitzen nach unten, weil
die Venenklappen nicht schließen. Diese Bindegewebsschwäche ist
meist ein vererbter Defekt.
Behandlungsmöglichkeiten
Für diese Erkrankung existieren mehrere Therapieformen, die je nach
Schweregrad des Krampfadernleidens anzusetzen sind. Welche im
einzelnen angewandt wird, entscheidet der Patient nach vorheriger
Aufklärung durch den Arzt. Folgende Behandlungsmöglichkeiten für
Krampfadern gibt es:
- Behandlung mit Kompressionsstrümpfen
- Chirurgisches Herausziehen der Krampfadern
- Zuschweißen der Krampfadern mit einem Laser- Elektrokatheter
- CHIVA-Methode
- Verklebung (Verschäumung) der Venenwände mit Mikroschaum.
Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Die letzten drei Methoden
sind die modernsten.
Die „Chiva-Methode“
„CHIVA“ ist die Abkürzung für die originale französische Bezeichnung
der Methode und heißt auf deutsch „ambulante, venenerhaltende,
Blutfluß korrigierende Behandlung von Krampfadern“. Es wird bewußt
von „Behandlung“ und nicht von „Operation“ gesprochen. Die
Behandlung umfasst eine spezielle Ultraschalluntersuchung, eine
verhältnismäßig kleine Operation und als Nachbehandlung das Tragen
eines Kompressionsstrumpfes für eine kurze Zeit sowie eine
Nachuntersuchung nach 4 Wochen.
Unsere Behandlung
Seit 2004 wird die Operationsmethode nach CHIVA in unserer Praxis -
kombiniert mit dem Mikroschaumverfahren in der Praxis Dr. Kuschmann
- erfolgreich durchgeführt.
Vorbereitung
Bei der Chiva-Methode erfasst man mit Ultraschall, wo genau sich der
Beginn dieses rückwärtsgerichteten Blutflusses in den Venen befindet
und wie weit er sich ausdehnt, um dann mit einem kleinen
chirurgischen Eingriff das Blut wieder in die „richtigen Bahnen“ zu
lenken.
Die Ultraschalluntersuchung erfolgt direkt vor dem Eingriff und die
nötigen Stellen werden für die Operation markiert. Manchmal stellt
man auch fest, dass es günstiger ist, in zwei Sitzungen vor zugehen,
um insgesamt weniger Schritte zu benötigen.
Die Operation
Der Eingriff selbst wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und
verlangt keine Narkose. Die Schnitte an Seitenästen entlang des
Beines sind meist so klein, dass man eher von Stichen reden kann.
Sie werden mit dem Skalpell gesetzt, die Krampfadern daraus
hervorgezogen, unterbunden, durchtrennt und wieder versenkt. Es ist
keine Hautnaht erforderlich, die Wundränder werden mit einem
Klammerpflaster gehalten.
Manchmal bedarf es auch eines kleinen Schnittes, der genäht werden
muss. Der Zugang in der Leiste und in der Kniekehle erfolgt, wenn
nötig, ebenfalls über kleine Schnitte. Diese Schnitte werden genäht.
Bei sehr ausgeprägten Seitenästen, in denen bereits
Venenentzündungen abgelaufen sind, kann man auch eine Entfernung des
Seitenastes erwägen oder diese nach dem Eingriff veröden.
Die Nachbehandlung
Noch auf dem Behandlungstisch wird ein Kompressionsstrumpf angelegt.
Der Patient steht dann auf und soll gleich laufen. So wird einer
Venenentzündung am besten vorgebeugt. Selten benötigt der Patient
nach dieser Operation ein Schmerzmittel. Dadurch, dass die Wunden
sehr klein sind, können die Patienten in der Regel am nächsten Tag
wieder ihren normalen Beschäftigungen nachgehen.
|
Petersburger
Str. 72a
10249 Berlin
Tel.: 030 / 70 71 84 50
Fax: 030 / 70 71 84 70
E-Mail:
praxis@krutz-hofmann.de
.............................................................
Sprechzeiten
Montag bis Freitag
08 - 12 und 14 - 17 Uhr
Samstag
09 - 11 Uhr
.............................................................
Akute Unfälle
Montag bis Freitag
08 - 17 Uhr
.............................................................
|
|